Was kann ein Computer für ein 13-jähriges Mädchen in Malawi bedeuten?

Er kann bedeuten, Zeit für sich selbst zu haben.
Im Computerraum an der St. Mary’s Girls Secondary School gibt es genug Computer und Laptops, sodass jede Schülerin einer Klasse alleine arbeiten kann. Das bedeutet, einen Moment im straffen Schulalltag an einem ganz eigenen Arbeitsplatz zu haben, fern von Klassenzimmer und Schulbank.

Er kann bedeuten, Gefühle auszudrücken.
Zeit am Computer heißt Zeit mit Word verbringen und Dokumente mit eigenen kreativen Texten, Formen und Farben zu erstellen.

Er kann bedeuten, „up to date“ mit dem Rest der Welt zu sein. Der Umgang mit dem PC ist fast überall auf der Welt nötig. Tippen, Tabellen erstellen, surfen. Skills, die überall auf der Welt immer wichtiger werden.

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Update aus Malawi — Ausbau der Digital Library an den Schulen

Es sind inzwischen 5 Monate vergangen, seitdem wir zuletzt in Malawi waren. Doch das Digital Library Projekt läuft weiter: Das neue Schuljahr hat begonnen und die digitalen Unterrichtsmaterialien werden wieder eifrig genutzt. Hier das Neueste:

Eswazini Community Day Secondary School ist die kleinste und abgelegenste unserer Projektschulen. Anders als an St. Mary’s und Chaminade gab es hier vor dem Projekt noch keinen einzigen Computer. Mitte Oktober hat die Schule jetzt acht weitere Laptops erhalten und ist damit überglücklich: Die zusätzlichen Laptops erlauben es, effektive Gruppenarbeiten in kleinen Gruppen durchzuführen. Lameck Lubanda, der Schulleiter in Eswazini, schrieb uns: 

„With the coming of new computers, the number of students per computer has been reduced tremendously. Thanks for your untiring efforts to help our students.“

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Digital Innovation for Development — Konferenzvortrag in Leipzig

Heute haben wir als Referenten an der Digital Innovation for Development Alumni Konferenz in Leipzig teilgenommen. Hier treffen sich Expertinnen aus Deutschland und der ganzen Welt für Vorträge zu Fragen der Digitalisierung in der Entwicklungszusammenarbeit. Ein besonderer Schwerpunkt war die Digitalisierung in der Bildung. Ein Thema, das uns natürlich sehr am Herzen liegt und weshalb wir als Referenten eingeladen wurden. 

Generell waren die ReferentInnen eine bunte Mischung aus WissenschaftlerInnen und privaten UnternehmerInnen — und zwischendrin wir von Next Generation Africa. In unserem Vortrag haben wir das Digital Library Projekt präsentiert. Wir haben gezeigt, wie das Projekt entstanden ist, was wir über das letzte Jahr erreicht haben und was wir mit der Evaluation herausgefunden haben. Zudem ging es uns um die Zukunftspläne des Projekts.

Im Publikum saßen auch viele StudentInnen und AbsolventInnen aus dem Bereich der Entwicklungsforschung und -kooperation, insbesondere auch vom Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE) der Ruhr-Universität Bochum. Unsere Freunde vom IEE haben die Konferenz zusammen mit dem SEPT Program der Universität Leipzig veranstaltet und uns dazu eingeladen, nochmal herzlichen Dank dafür!

Besonders schön war, dass viele der ZuhörerInnen spannende Rückfragen und Ideen hatten, sie kamen auf uns zu und waren interessiert mehr zu erfahren oder sogar uns aktiv zu unterstützen. Weitere Ideen und tatkräftige Unterstützer für die Digital Libraries!

Herzlichen Dank an die Veranstalter für die schöne Konferenz und bis bald Leipzig!